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Schloss Schönfeld

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Schloss Schönfeld
© Christine Merkel

"Das 1777 errichtete und mehrfach umgebaute Schloss Schönfeld war 1806 von dem Frankfurter Bankier Karl Jordis (1781-1839), der mit Ludovica (gen. Lulu) Brentano (1787-1859) verheiratet war, erworben worden und entwickelte sich in der Folge rasch zu einem Brennpunkt der romantischen Bewegung.

Hier wurde unter unmittelbarer Mitarbeit der Brüder Grimm der zweite und dritte Band der von Achim v. Arnim (1781-1831) und Clemens Brentano (1778-1842) zusammengetragenen romantischen Liedersammlung „Des Knaben Wunderhorn“ (Heidelberg 1806-1808) sowie auch die berühmte Zeitung für Einsiedler (1808) redigiert. Nach erneuten Umbauten diente das kleine Schloss 1824 bis 1841 der von ihrem Mann, Kurfürst Wilhelm II., getrennt lebenden Kurfürstin Auguste (1780-1841) als Sommersitz; hier waren dann auch die Brüder Grimm wiederholt zu Gast, wie auch verschiedene Zeichnungen Ludwig Emil Grimms bezeugen. " (Bernhard Lauer (c) 2006)
Nach wechselhafter Geschichte übernahm 1989 der Verein Schloss Schönfeld in Kassel e. V. Schloss Schönfeld von der Stadt Kassel, um es in privater Initiative zu sanieren. Heute dient das Schlösschen als exklusiver Tagungs- und Veranstaltungsort.

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