Lochbachpfad im Knüll - Insidertipps - Reiseführer - Urlaub in der Grimmheimat Nordhessen
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Lochbachpfad im Knüll

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von Rainer Krause, Knüll-Touristik e.V, 30.04.2013
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Lochbachpfad

Die Sonne blinzelt zwischen dem Blätterdach durch und zeichnet helle Lichtinseln in den schattigen Wald. Neben meinen Füßen rauscht ein kleiner, kühler Bach.

Ich komme von Wallenstein und will den prämierten Lochbachpfad erforschen. Achteinhalb Kilometer liegen noch vor mir, bis der Rundweg mich über das große L an den Bäumen wieder hier her führt.
Der Lochbach hat sich in Jahrtausenden durch die weichen Sandsteinschichten hindurch gegraben und eine tiefe Schlucht hinterlassen. 150 Höhenmeter überwindet der Waldbach dabei. Große Wände aus Buntsandstein werden sichtbar und eine Farnlandschaft hat sich unter dem Walddach ausgebreitet. Die Kraft sieht man dem kleinen Bach gar nicht an. Einige Kinder ziehen gleich die Schuhe aus, patschen mit ihren Füßen in das Nass, das eine echte Abkühlung ist. Sie suchen Stöckchen und bauen Dämme.
16 Holz-Brückchen führen über den Lochbach, eineinhalb Kilometer durch die urwaldähnliche Kulisse. Der Anstieg ist gut zu schaffen. Am Ende führt er hinauf in den Luftkurort Hülsa und öffnet einen weiten Panoramablick auf dem Hochplateau, der ein weiterer Pluspunkt bei der Auszeichnung zum Premiumweg ist. Ich entdecke den Eisenberg und das Knüllköpfchen in weiter Ferne.
Meine Erwartungen werden nicht enttäuscht: Hummeln kriechen in die Dolden der Blüten auf den Magerwiesen und laben sich daran. Im Frühjahr sollen hier wilde Orchideen blühen.
Mir genügt für den Moment der Blick an der Ferdinand Kersting Hütte, der vom Rinnetal bis hin zum Kellerwald reicht. Ich habe einen guten Tag erwischt, die Sicht ist klar und dort blitzen sie, die Türme des Fritzlarer Doms.

Von der Kankowski Hütte kann man ebenso in den Rundweg einsteigen, der mich nun wieder am Ebigköpfchen vorbei nach Wallenstein führt, wo ich mein Auto geparkt habe. Ich habe mir Zeit gelassen, gerastet und war gut zweieinhalb Stunden unterwegs. Ich atme noch einmal tief durch und denke an das schöne Bild, das mir der „Künstler Natur“ da gemalt hat. 
 

Kontakt:
Touristik Service Kurhessisches Bergland e.V.
Parkstraße 6
D-34576 Homberg (Efze)
Telefon +49 (0) 5681-775-480
Telefax +49 (0) 5681-710 614
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