Hutewaldweg im Knüll - Insidertipps - Reiseführer - Urlaub in der Grimmheimat Nordhessen
auf Karte zeigen
Legende schließen
Karte schließen Karte im Vollbild öffnen

Reiseplaner (0 Artikel)

Es befinden sich 0 Artikel in Ihrem Reiseplaner:

Reiseplaner drucken
  • Drucken

Hutewaldweg im Knüll

,
von Rudi Zülch, Knüll-Touristik e.V, 27.10.2009

Schon der erste Schritt ins satte Grün ist angenehm weich. Sanft drückt sich der Fuß in den dicken Waldboden. Etwas weiter oben kommt das Naturgefühl auch an. Der Duft von Kiefern und Fichten weht in die Nase.

Automatisch atmet man tief durch. Das ist Wandern in exklusiver Ausführung - unterwegs auf dem Premiumwanderweg Hutewald mitten im Knüll. Etwa dreieinhalb Stunden dauert die Tour durch die Waldlandschaft, vorbei an wunderschönen Ausblicken in den Knüll.

Gleich zu Beginn der Route, die in Rengshausen an der Freilichtbühne beginnt, muss man nach einem Kilometer einfach stoppen. Die Belohnung für die erste Strecke offenbart sich sofort. Im Tal liegt der Ferienort im Knüll. Drei Mühlen, die Papiermühle, die Schneidemühle und die Knottenmühle trugen früher zum Wirtschaften bei. Heute sind sie historische Sehenswürdigkeiten. Hier befindet sich eine Schutzhütte, wo man sich zur Rast zurückziehen kann und die müden Wanderbeine baumeln lassen kann.
 

Doch jetzt geht es erst einmal weiter zur Attraktion des Weges: dem Hutewald. Das 13 Hektar große Gebiet wurde früher als Waldweide genutzt. Die Dorfbewohner trieben ihr Vieh zum Äsen aus dem Dorf in den Wald. Ein Hirte hütet die wertvollen Tiere, meist Ziegen und Kühe, daher der Begriff Hutewald. Unter den über 300 Jahre alten dicken Buchen fanden die Tiere ihr Futter. Der Weg bis dort hinauf erinnert an Wanderungen in den Alpen. Trampelpfade führen durch die pralle Natur. Bizarr schlängelt sich ein kleiner Bach hinunter in das Tal, parallel zum ehemaligen Hebammenpfad. Der Waldweg soll früher die Verbindung für die Hebammen gewesen sein, die vom entfernten Licherode herüber nach Rengshausen eilten, wenn eine Geburt anstand. Ansonsten gibt es noch mehr historische Geschichten.


Die Studentensteine erinnern an drei Studenten, die dort der Sage nach im 16. Jahrhundert auf ihrem Weg nach Marburg ermordet wurden.
Von da kann man bei Fernsichtwetter den Großen Inselsberg in Thüringen erkennen, zumindest aber den Ahlheimer bei Rotenburg. Die elf Kilometer lange Runde schließt wieder an der Freiluftanlage. Abschließend kann man hier am Ziel seinen vielleicht müden Füßen in der Wassertretanlage erfrischend Gutes tun.


Tipp: Wanderschuhe und Rucksackverpflegung einpacken!

Kontakt:
Tourismusservice Rotkäppchenland e.V.
Paradeplatz 7
34613 Schwalmstadt-Ziegenhain
Tel. 06691 207 407
Fax 06691 5776

www.rotkaeppchenland.de
info@rotkaeppchenland.de 
 

Lage auf Karte

Karte öffnen
© Regionalmanagement Nordhessen GmbH - D-34117 Kassel - Tel. +49 (0) 561-97062-12 - E-Mail