FAQs
Häufig gestellte Fragen zur Gästekarte GrimmHeimat NordHessen:
1. Warum führt die GrimmHeimat NordHessen eine Gästekarte ein?
Mit der Gästekarte versprechen wir unseren Gästen einen Urlaub mit Mehrwert, da alle Busse und Bahnen im Öffentlichen Nahverkehr und zahlreiche Freizeiteinrichtungen kostenlos genutzt werden können. Begleitet von einer aufmerksamkeitsstarken Marketingkampagne sollen so neue Gäste auf die Region aufmerksam werden. Das Ziel sind mehr Gäste und eine längere Aufenthaltsdauer in der GrimmHeimat NordHessen.
2. Was bedeutet All-inclusive-Gästekarte?
Dies bedeutet, dass für den Inhaber einer Gästekarte keine Nebenkosten für ÖPNV-Nutzung und Eintritte im Urlaub entstehen, wenn er die angeschlossenen Partnerbetriebe besucht.
3. Für welchen Zeitpunkt ist die Einführung der Gästekarte GrimmHeimat NordHessen geplant?
Die Einführung der Gästekarte ist für 01.01.2013 geplant, um für das Grimm Jubiläumsjahr 2013 (200 Jahre Kinder – und Hausmärchen der Brüder Grimm: www.grimm2013.de) attraktive Reisekonditionen bieten zu können.
4. Warum gibt es zwei Gästekarten – eine für Übernachtungsgäste und eine für Tagesgäste?
Tagesgäste sind eine wichtige Zielgruppe für die Reiseregionen in der GrimmHeimat NordHessen. Vor allem Kassel und die Edersee-Region verzeichnen viele Ausflügler. Statistiken belegen, dass im Durchschnitt zehnmal mehr Tagesgäste als Übernachtungsgäste unsere Region besuchen, mehr als 50 Millionen pro Jahr! Diesen Gästen wollen wir – ergänzend zur Übernachtungskarte – einen interessanten Anreiz bieten, um die Freizeiteinrichtungen der Region zu erleben.
5. Was bietet die Gästekarte den Gästen der GrimmHeimat NordHessen?
Beide Gästekarten – für Übernachtungsgästekarte und Tagesgästekarte ermöglichen den Gästen kostenlose Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs (NVV) sowie kostenlosen Eintritt in alle teilnehmenden Freizeiteinrichtungen.
6. Welche Freizeiteinrichtungen können mit der Gästekarte besucht werden?
Grundsätzlich sind alle Arten von Freizeiteinrichtungen als Partnerbetriebe der Gästekarte geeignet wie beispielsweise Museen, Wildparke, Freizeitbäder, Thermen, Bergwerke, aber auch Stadt- und Wanderführungen, Schifffahrten etc. Derzeit führt die NordHessen Touristik Gespräche mit den Freizeiteinrichtungen der GrimmHeimat NordHessen, um sie als Partner für die Gästekarte zu gewinnen. Eine ständig aktualisierte Liste finden Sie ab Mitte Dezember unter www.nordhessen.de/gaestekarte.
7. Wie erhält ein Übernachtungsgast seine Gästekarte?
Ein Übernachtungsgast erhält die Gästekarte nur, wenn er in einem Partnerbetrieb der Gästekarte übernachtet. Dort erhält er die Gästekarte kostenlos bei der Ankunft. Mittels eines Barcodes ist die Gästekarte vor Missbrauch geschützt und verfällt automatisch mit Ablauf des Abreisetages.
8. Wo erhält ein Tagesgast die Gästekarte GrimmHeimat NordHessen?
Tagesgäste können die 24-Stunden All-inclusive Karte in Tourist-Infos, Freizeiteinrichtungen und anderen regelmäßig geöffneten Verkaufsstellen erwerben. Mittels eines Barcodes ist die Gästekarte vor Mißbrauch geschützt und verfällt automatisch nach 24 Stunden.
9. Zu welchen Konditionen können Freizeiteinrichtungen Partner der Gästekarte werden?
Freizeiteinrichtungen, die Partner der Gästekarte GrimmHeimat NordHessen sind, gewähren Inhabern der Gästekarte (Tageskarte oder Übernachtungskarte) zunächst kostenfreien Eintritt. Es werden bis zu 60 % der Eintrittsgelder aus dem Finanzierungsfonds erstattet. Die tatsächliche Höhe hängt von der Höhe des Finanzierungsfonds ab. Die Freizeiteinrichtung benötigt
• Einen Internetzugang
• Ein Lesegerät (Kosten ca. 90 Euro zzgl. MwSt.) zur Erfassung der akzeptierten Gästekarten
Sollte eine internetbasierte Erfassung der Gäste nicht möglich sein, kann in Ausnahmefällen ein Pauschalbetrag vereinbart werden
10. Wie können Freizeiteinrichtungen die Mindereinnahmen ausgleichen, wenn nur maximal 60 % der Eintrittsgelder erstattet werden?
Durch das intensive Marketing für die Gästekarte werden neue Gästegruppen auf die GrimmHeimat NordHessen und ihr Urlaubsangebot aufmerksam, daher ist von einem höheren Besucheraufkommen in den Partnerbetrieben auszugehen. Darüber hinaus zeigt die Erfahrung aus anderen Regionen, dass Gästekarteninhaber höhere Nebenausgaben in den angeschlossenen Gastronomie- und Shop-Bereichen der Einrichtungen bzw. bei Führungsangeboten tätigen.
11. Zu welchen Konditionen können Gastgeber Partner der Gästekarte werden?
Gastgeber, die Partner der Gästekarte werden möchten, zahlen für einen Zeitraum von zwei Jahren
bei einer Teilnahmeerklärung bis zum 15.3.2012:
o 2,90 Euro zzgl. MwSt pro Nacht und Gast (Erwachsener)
o 2,20 Euro zzgl. MwSt. pro Nacht und Gast (Kind von 4-12 Jahre)
Bei einer Teilnahmeerklärung ab dem 16.3.2012:
o 3,10 Euro zzgl. MwSt. pro Nacht und Gast (Erwachsener)
o 2,40 Euro zzgl. MwSt. pro Nacht und Gast (Kind von 4-12 Jahre)
in den Finanzierungsfonds ein. Hierbei handelt es sich um maximale Beträge. Abhängig von der Anzahl der Partnerbetriebe und der getätigten Übernachtungen kann der Betrag im zweiten Jahr sinken. Jeder Gastgeber benötigt für die Teilnahme einen Internetzugang sowie einen Drucker, um die Gästekarten auszudrucken.
12. Wie können Gastgeber die Kosten für die Gästekarte refinanzieren?
Die Kosten für den Finanzierungsfonds werden in der Regel auf die Zimmerpreise der Partnerbetriebe aufgeschlagen, so dass tatsächlich der Gast die Kosten trägt. Für die höheren Zimmerpreise bieten die Partnerbetriebe ihren Gästen einen außerordentlichen Mehrwert gegenüber Betrieben, die kein Partner der Gästekarte GrimmHeimat NordHessen sind: sie erhalten die kostenlose ÖPNV-Nutzung sowie kostenfreien Eintritt in alle teilnehmenden Freizeiteinrichtungen.
13. Für welche Gastgeber lohnt sich, Partner der Gästekarte zu werden?
Grundsätzlich kann jeder Beherbergungsbetrieb Partner der Gästekarte werden. Die Gästekarte eignet sich vor allem für Betriebe, die vorrangig Privatgäste ansprechen. Die NordHessen Touristik führt derzeit Gespräche mit Gastgebern, um eine flächendeckende Präsenz der Gästekarte in der GrimmHeimat NordHessen zu gewährleisten. Eine ständig aktualisierte Liste finden Sie ab Mitte November unter www.nordhessen.de/gaestekarte.
14. Ich möchte die Tagesgästekarte anbieten, wie kann ich Vertriebsstelle werden?
Als Vertriebsstelle für die Gästekarte sollten Sie regelmäßig – nach Möglichkeit auch am Wochenende – geöffnet haben. Sie benötigen einen Internetzugang sowie einen Drucker, um die Karten auszudrucken. Für jede ausgedruckte Karte stellen wir Ihnen den Kartenpreis von 19,90 Euro abzüglich einer Vermittlungsprovision von 10 % in Rechnung.
15. Welche technischen Voraussetzungen benötige ich in meinem Haus, um Partnerbetrieb der Gästekarte zu sein?
Alle teilnehmenden Betriebe benötigen einen Internetzugang. Alle Beherbergungsbetriebe sowie die Vertriebsstellen der Tagesgästekarte benötigen einen Drucker für die Gästekarte. Alle Freizeitbetriebe benötigen ein Lesegerät für Barcodes bzw. QR-Codes.
16. Wie lange muss ich mich als Partnerbetrieb für die Teilnahme am Projekt verpflichten?
Partnerbetriebe verpflichten sich zunächst für zwei Jahre die Gästekarte anzubieten bzw. zu akzeptieren. Danach verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr.
17. Wie wird das Management der Gästekarte organisiert?
Die Finanzierungsbeiträge der All-inclusive Übernachtungskarte sowie die Verkaufserlöse der All-Inclusive-24-Stunden Tageskarte fließen in einen Fonds ein, der von einer zentralen Koordinierungsstelle verwaltet wird. Aus diesem Fonds werden die anteiligen Eintrittsgelder, die Kosten für die ÖPNV-Nutzung sowie eine zentrale Marketingkampagne und das internetbasierte Kartenmanagement finanziert.
18. Ich habe viele Geschäftsreisende und Tagungsgäste, lohnt es sich für mich Partnerbetrieb zu werden?
Für Betriebe, die hauptsächlich Geschäftsreisende und Tagungsgäste beherbergen ist die Gästekarte in der geplanten Form nicht interessant. Betriebe, die anteilig Privatreisende beherbergen und diesen Gästeanteil ausbauen möchten, werden von der Gästekarte profitieren. Das internetbasierte Kartenmanagement erlaubt eine Unterteilung der Gäste nach Geschäftsreisenden und Privatgästen, so dass nur für die Privatgäste die Beiträge für den Finanzierungsfonds erhoben werden.
19. Kann ich die Gästekarte auch nur für einen Teil meiner Gäste anbieten?
Grundsätzlich gilt die Gästekarte für alle Gäste eines Partnerbetriebes. Für Geschäftsreisende und Tagungsgäste kann jedoch eine Ausnahmeregelung getroffen werden. Das internetbasierte Kartenmanagement erlaubt eine Unterteilung der Gäste nach Geschäftsreisenden und Privatgästen, so dass in diesem Fall nur für die Privatgäste die Beiträge für den Finanzierungsfonds erhoben werden.
20. In der Umgebung meines Gastbetriebes gibt es nur wenige Freizeiteinrichtungen, lohnt es sich für mich Partnerbetrieb zu werden?
Unabhängige Studien zeigen, dass Urlaubsgäste für Tagesausflüge während ihres Aufenthaltes problemlos eine bis eineinhalb Stunden Fahrtzeit in Kauf nehmen. Dies entspricht einer Entfernung von 50-80 km vom Urlaubsort. Innerhalb dieses Umkreises finden sich über die gesamte GrimmHeimat NordHessen verteilt attraktive Freizeitangebote. Dabei umfasst die Bandbreite sowohl hochpreisige Angebote wie Thermen als auch niedrigpreisige Angebote wie Stadtführungen, Heimatmuseen etc.
21. Wie erfahren die Gäste von der Gästekarte? Welche Marketingmaßnahmen sind geplant?
Das Marketing für die Gästekarte ist auf mehrere Säulen verteilt, die eine breite Sichtbarkeit des Angebotes gewährleisten:
1. Eine zentrale langfristig angelegte Marketingkampagne sichert eine hohe Aufmerksamkeit in den Quellmärkten der GrimmHeimat NordHessen im Rhein-Main-Gebiet, im Ruhrgebiet sowie in Niedersachsen.
2. Über die Internetseiten, Pauschalangebote und Marketingmaßnahmen der Partnerbetriebe wird das Angebot der Gästekarte mit transportiert.
3. Reiseveranstalter, die Partnerhäuser der Gästekarte im Programm haben, werden diese mit kommunizieren.
22. Gibt es Möglichkeiten, die Urlaubsregionen (Edersee, Kassel, Rotkäppchenland, Werratal etc.) auf der Gästekarte zu präsentieren?
Die Gestaltung der Karten ermöglicht eine Regionalisierung, so dass die Urlaubsregionen der GrimmHeimat NordHessen ihren Gästen jeweils regional gestaltete Gästekarten mit eigenem Logo bieten können.
23. Wer wird das Management der Karte übernehmen?
Das Management der Gästekarte wird die Regionalmanagement Nordhessen GmbH in Kassel übernehmen. Hier wird auch die zentrale Koordinierungsstelle angesiedelt sein.
24. Gibt es schon erfolgreiche Beispiele für diese Form der Gästekarte?
Ja, das System der All-inclusive Gästekarten existiert bereits seit einigen Jahren in Österreich und Süddeutschland. Oberstaufen hat mit der Einführung der All-inclusive Gästekarte 2009 den Deutschen Tourismuspreis gewonnen. Grundsätzlich sind die Effekte der Karten überall positiv bewertet worden. Es konnten mehr Gäste und eine längere Aufenthaltsdauer verzeichnet werden. Beispiele für die All-inclusive Karten finden Sie unter folgenden Links:
Oberstaufen PLUS: www.oberstaufen-plus.de
Königscard: www.koenigscard.com
Hochschwarzwaldcard: www.hochschwarzwald-card.de
Die häufigsten Fragen finde Sie hier auch zum download: Klicken Sie hier!








