Lebensstationen - Brüder Grimm - Märchen & Sagen - Themen - Urlaub in der Grimmheimat Nordhessen
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Lebensstationen

Das Geburthaus der Brüder Grimm in Hanau, © Stadt Hanau Bild vergrößern
Das Geburtshaus
© Stadt Hanau

Der Lebensweg von Jacob und Wilhelm Grimm ist durch viele Stationen gekennzeichnet; einen großen Teil dieses Weges gehen die Brüder in enger Verbundenheit, zeitweise mit Schwester Lotte und "Malerbruder" Ludwig Emil.

Hanau
1785: Am 4. Januar wird Jacob Grimm geboren, als Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Stadtschreibers Philipp Wilhelm Grimm und seiner Ehefrau Dorothea Grimm, geb. Zimmer.

1786: Am 24. Februar kommt Wilhelm Grimm zur Welt.

1790: Am 14. März wird Ludwig Emil Grimm geboren.

Steinau
1791: Umzug der Familie Grimm von Hanau nach Steinau, wo der Vater die Stelle eines Amtmannes für Steinau und Schlüchtern antritt.

1793: Am 10. Mai (andere Quellen geben den 10. März an) wird die einzige

Schwester der Brüder, Charlotte Grimm, geboren.
1796: Tod des Vaters Philipp Wilhelm Grimm.

Kassel
1798: Jacob und Wilhelm Grimm ziehen nach Kassel, um dort das Lyceum Fridericianum zu besuchen.

Marburg
1802: Jacob nimmt in Marburg das Studium der Rechte auf.

1803: Wilhelm folgt seinem Bruder nach Marburg, um dort ebenfalls Jura zu studieren.

Kassel
1803: Ludwig Emil Grimm wird Schüler des Lyceum Fridericianum in Kassel.

1805: Dorothea Grimm zieht mit den jüngeren Kindern von Steinau nach Kassel; Ludwig Emil Grimm studiert an der Akademie in Kassel.
1806: Jacob wird Sekretär beim hessischen Kriegskollegium in Kassel; Wilhelm besteht das juristische Examen in Marburg.
1807: Jacob scheidet aus dem Amt, Kassel wird Hauptstadt des neu geschaffenen "Königreichs Westphalen" unter der Regentschaft von Jérôme Bonaparte, dem Bruder Napoleons.

1808: Mutter Dorothea Grimm stirbt; Jacob wird Königlicher Bibliothekar bei Jérôme.

1809: Jacob wird Staatsratsauditor in der Regierung Jérômes; Ludwig Emil nimmt das Studium an der neu gegründeten Kunstakademie in München auf.

1812: Die Erstausgabe der "Kinder- und Hausmärchen", gesammelt und bearbeitet von den Brüdern, erscheint.

1813: Die Ära Jérôme ist zu Ende, das Kurfürstentum Hessen wird wiederhergestellt. Jacob wird Legationssekretär und reist nach Frankreich.

1814: Wilhelm wird Bibliothekssekretär in Kassel; Jacob erfüllt diplomatische Aufgaben in Wien und Paris.

1815: Jacob nimmt am Wiener Kongress teil.

1816: Jacob wird Bibliothekar an der Kurfürstlichen Bibliothek in Kassel.

1819: Die Marburger Universität verleiht Jacob und Wilhelm Grimm die Ehrendoktorwürde.

1822: Schwester Charlotte Grimm heiratet den späteren kurhessischen Minister Ludwig Hassenpflug.

1825: Wilhelm heiratet die Apothekertochter Dorothea Wild; Ludwig Emil gründet mit Gerhardt Wilhelm von Reutern die Willingshäuser Malerkolonie.

1828: Wilhelms Sohn Herman wird geboren.

1829: Jacob und Wilhelm erhalten einen Ruf an die Universität Göttingen.

Göttingen
1830: Jacob wird Bibliothekar und Professor in Göttingen, Wilhelm wird ebenfalls zum Bibliothekar bestellt.

1831: Wilhelm wird außerordentlicher Professor.

1832: Ludwig Emil erhält eine Anstellung als Professor und Lehrer der historischen Malklasse an der "Akademie der Bildenden Künste" in Kassel.

1833: Die Schwester Charlotte stirbt.

1835: Wilhelm wird ordentlicher Professor.

1837: Jacob und Wilhelm beteiligen sich am Protest der "Göttinger Sieben" gegen den Verfassungsbruch des neuen Königs Ernst August in Hannover und werden deshalb aus dem Staatsdienst entlassen; Jacob kehrt nach Kassel zurück.

Kassel
1838: Auch Wilhelm zieht zurück nach Kassel; Beginn der Arbeit am "Deutschen Wörterbuch".

1840: Jacob und Wilhelm erhalten einen Ruf an die Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

Berlin
1841: Die Brüder siedeln von Kassel nach Berlin um.

1842: Jacob wird mit dem preußischen Orden "Pour le Mérite" ausgezeichnet

1846: Jacob übernimmt den Vorsitz bei der Germanistenversammlung in Frankfurt.

1847: Die Germanistenversammlung in Lübeck findet ebenfalls unter Jacobs Vorsitz statt.

1848: Jacob wird Abgeordneter in der ersten Deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche; er gibt seine Lehrtätigkeit auf.

1852: Wilhelm gibt seine Lehrtätigkeit auf.

1859: Am 16. Dezember stirbt Wilhelm in Berlin, er wird auf dem Friedhof der Matthäusgemeinde Berlin beigesetzt.

1863: Ludwig Emil stirbt am 4. April in Kassel. Er wird auf dem Kasseler Hauptfriedhof begraben.

1863: Am 20. September stirbt Jacob in Berlin, er wird auf dem Friedhof in Berlin beigesetzt, wo auch sein Bruder Wilhelm ruht.

 

Leben der Brüder Grimm in Nordhessen und Kassel

Besuchen Sie die authentischen Orte des Lebens und Wirkens der Brüder Grimm. In Kassel fielen viele Gebäude dem verheerenden Bombenangriff 1943 zum Opfer, doch mit etwas Fantasie gelingt es Ihnen gewiss, den Geist der Grimmschen Zeit an diesen Stellen heraufzubeschwören.

Hier  finden Sie die Lebensstationen der Brüder Grimm in Nodhessen und Kassel.

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