Die Auferstehungskirche in Bebra - Kirchen & Klöster - Kultur & Geschichte - Themen - Urlaub in der Grimmheimat Nordhessen
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Die Auferstehungskirche in Bebra

Aussensansicht der Auferstehungskirche in Bebra, © Magistrat der Stadt Bebra Bild vergrößern
Auferstehungskirche Bebra
© Magistrat der Stadt Bebra

Die Auferstehungskirche in Bebra ist der Mittelpunkt gottesdienstlichen Lebens der evangelischen Kirchengemeinde Bebra. Die Kirchengemeinde Bebra ist mit etwa 4800 Gemeindegliedern die größte Kirchengemeinde des evangelischen Kirchenkreises Rotenburg (Fulda). Sie ist unterteilt in zwei Pfarrbezirke (Evangelisches Pfarramt Bebra-Süd und Bebra-Nord).

Die Auferstehungskirche wurde Ostern 1949 mit diesem Namen neu eingeweiht, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff auf Bebra am 4. Dezember 1944 in großen Teilen zerstört wurde.

Auferstehung erinnert an die christliche Hoffnung des Aufgehobenseins unseres Lebens bei Gott über den Tod hinaus. Auferstehung bedeutet von dieser Hoffnung her aber auch, das eigene Leben als Gabe Gottes und darin als Aufgabe zum Miteinander zu verstehen. Wo Leben in seiner Vielfältigkeit, aber auch Widersprüchlichkeit gelebt werden kann, stehen Menschen auf zum Leben, nutzen ihre Lebensmöglichkeiten in freudigen wie traurigen Momenten. So fühlt man sich bei Gott und beieinander geborgen. Von dieser Hoffnung und Sehnsucht hören wir und auf sie vertrauen wir bei den vielfältigen Gottesdiensten in unserer Auferstehungskirche.

Aus der Geschichte

Die erste Kirche in Bebra wurde vermutlich gebaut, als Lullus, ein Schüler des Bonifatius (gestorben 754) das Kloster im heutigen Bad Hersfeld gründete.

Im Jahr 1253 wird zum ersten Mal ein amtierender Pfarrer in Bebra genannt.

1685 erhielt die Kirche einen Altar und eine Kanzel. 1735 wurde die Kirche durch ein südliches und 1892 durch ein nördliches Seitenschiff erweitert.

Die erste Orgel wurde im Jahr 1700 eingebaut. 1892 wurde sie durch eine größere ersetzt.

Eine gründliche Renovierung und Erweiterung der Kirche erfolgte im Jahr 1914.

Heute rufen fünf Glocken im 55 Meter hohen Turm zu Gottesdienst und Gebet. Die größte Glocke mit der Tonlage a wiegt 3680 kg. Sie trägt die Inschriften "O, Land, Land, höre des Herrn Wort!" (Prophet Jeremia 22,29) und "Der Meister ist da und rufet dich" (Johannesevangelium 11,28).

 


 

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